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[Amtlicher Beitrag] Regierung genehmigt Haushalt 2026 des Landkreises Mühldorf a. Inn – Landrat Max Heimerl: „Trotz schwieriger Rahmenbedingungen haben wir unseren Haushalt im Griff“

Der Haushaltsplan und die entsprechende Satzung des Landkreises Mühldorf a. Inn für das Haushaltsjahr 2026 wurde von der Regierung von Oberbayern genehmigt. Die zentralen Genehmigungskriterien für einen ausgeglichenen Haushalt wurden trotz eines Fehlbetrags im Ergebnishaushalt erfüllt, da der Fehlbetrag durch Heranziehung von Rücklagen aus Vorjahren ausgeglichen werden konnte. Die dauernde Leistungsfähigkeit sieht die Regierung als gesichert an. Somit ist der Landkreis in der Lage, seinen bestehenden Ausgabeverpflichtungen einschließlich der Belastung aus Krediten nachzukommen. Der Plan weist ein Gesamtvolumen von 229 Millionen Euro auf.

Hinsichtlich der Haushaltssituation wurde trotz einer kurzfristigen Neuverschuldung positiv hervorgehoben, dass die Schuldenlast des Landkreises und auch der Altschuldenausgleich für das Innklinikum ab 2027 bis zum Ende des Finanzplanungszeitraums reduziert werden soll. Der geplanten Kreditaufnahme von 13,5 Millionen Euro stehen Tilgungsleistungen von rund 5,5 Millionen Euro gegenüber.

„Wir sind froh, dass wir die Genehmigung für den Kreishaushalt 2026 erhalten haben. Das Ergebnis bestätigt, dass wir trotz der schwierigen Situation unseren Haushalt im Griff haben“, sagt Landrat Max Heimerl. Das Kernproblem für die Kreishaushalte seien weiterhin die steigenden Ausgaben, insbesondere durch die Sozialgesetzgebung des Bundes. Den Landkreishaushalt belastet im Entwurf für 2026 vor allem eine höhere Bezirksumlage, die um 4,2 Millionen Euro auf 45,2 Millionen Euro steigt.

„Mit der Genehmigung ist der Weg frei, um die neuen Investitionen in Bildung, Straßeninfrastruktur und Digitalisierung in die Umsetzung zu bringen“, so der Landrat. Die Gesamtinvestitionssumme liegt bei 22,2 Millionen Euro. Zentrale Projekte sind der Neubau des Sonderpädagogischen Förderzentrums in Waldwinkel/Aschau sowie der Neubau der Streusalzlagerhalle. Für Tiefbaumaßnahmen sind rund 1,0 Millionen Euro vorgesehen.

[shariff]