Agroforst und Fairer Handel – eine neue Perspektive für Kaffeebäuer*innen in Burundi“

Von dem Agroforst-Projekt profitieren inzwischen rund 11.000 Familien (bei einer üblichen Familiengröße sind dies rund 77.000 Personen) aus 18 Fair Trade zertifizierten Kooperativen des burundischen Kaffeeanbauverbandes COCOCA. Sie bauen i.d.R. acht verschiedene, für den Agroforst-Aufbau geeignete, Baumarten an – so wurden seit dem Start des Projektes 273.722 Schattenbäume, 34.425 Papaya-Bäumchen und 31.570 Bananenstauden angepflanzt.

Der größte Erfolg des Aufbaus der kleinen Agroforstsysteme liegt in der Verbesserung der Ernährungssicherheit, bei gleichzeitiger Stabilisierung des Familieneinkommens durch Verkauf des geernteten Kaffees zu fairen Preisen. Hinzu kommt, dass das erfolgreiche Projekt einen wichtigen Beitrag sowohl zur Anpassung an den Klimawandel als auch zur Mitigation dessen Folgen leistet.

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