[Amtlicher Beitrag] Gemeinde pflanzt heimische Gehölze
Gut für die Natur
Auf dem Hang am Weinberg ließ die Gemeinde junge, heimische Gehölze pflanzen, und setzt damit ein Zeichen für Artenvielfalt, ökologische Stabilität und den aktiven Klimaschutz.

Im Herbst mussten an diesem Hang Eschen gefällt werden. Die Bäume waren vom Eschentriebsterben befallen, abgestorben und drohten auf die Straße zu stürzen. Die Eichen oben am Hang konnten stehenbleiben.
Für die Neuanpflanzung vertraute die Gemeinde auf den Rat des Experten: Forstoberinspektor Steven Ernst vom AELF Fürstenfeldbruck riet zu den heimischen Gehölzen Mehlbeere und Weißdorn.
Die Mehlbeere ist ein widerstandsfähiger Strauch und verträgt gut Hitze und Trockenheit. Mit weißen Blüten lockt sie im Frühling Bienen und viele Insekten an. Die leuchtend roten Früchte schmecken ab Sommer den Vögeln, und bleiben oft bis weit in den Winter ein herrlicher Anblick.
Der eingrifflige Weißdorn ist ebenfalls robust, Trockenheit macht ihm nichts aus. Die stark duftenden weißen Blüten locken Bienen und Insekten an. Der Nektar ist Nahrung für unzählige Schmetterlingsarten, die Blätter nahrhaftes Raupenfutter. Die tiefroten Früchte reifen im Herbst und sind Nahrung für Vögel bis tief in den Winter. Außerdem nisten Vögel gerne in den dornigen Zweigen, weil sie dort vor Räubern geschützt sind.
Bürgermeister Stefan Joachimsthaler zeigt sich entsprechend zufrieden:
„Klimawandelresistent und trockenheitsverträglich – und gleichzeitig von großem Wert für Natur und heimische Tierwelt. Mit solchen Maßnahmen gestalten wir aktiv den Wald der Zukunft.“



